Faustus Eberle – Erhebliche Beeinträchtigungen erfuhr heute Morgen der öffentliche Nahverkehr im Großraum Berlin. Grund hierfür ein Brandanschlag auf den Trassenabschnitt Berlin-Spandau und Henningsdorf.
Aufgrund weiträumiger Umleitungen über Stendal und Wittenberger verlängerten sich die Fahrzeiten im Personennahverkehr um bis zu 45 Minuten. Bis Mittwoch müssen Bahnreisende mit erheblichen Verzögerungen im Betriebsablauf rechnen.
Unbekannte hatten, nach Angaben eines Konzernsprechers der Bahn, zwischen Brieselang und Finkenkrug Abdeckplatten von Kabelschächten entfernt und diese dann in Brand gesetzt. Der hierdurch entstandene Schaden an betriebswichtigen Signalleitungen führten als dann zu einem Ausfall der Signalanlagen. Der Bahnverkehr kam zum Erliegen.
Eine antimilitaristische Gruppierung bekannte sich zu dem Anschlag, man wolle so gegen den Einsatz von Bundeswehrsoldaten in Afghanistan protestieren.
Bereits am 23. Mai dieses Jahres gab es einen ähnlichen Anschlag in der Nähe des Berliner Bahnhofs Ostkreuz. Ein Zusammenhang mit den jüngsten Ereignissen kann jedoch bisher noch nicht hergeleitet werden .
Es berichtete Faustus Eberle
